Stop-Motion-Film mit iPads

Der Wahlpflichtkurs Film der IGS Volkmarode hat seinen preigekrönten Film “Achterbahn” vollständig mit den schuleigenen iPads aufgenommen und bearbeitet.

Verwendet wurde dafür die App iStopMotion für iPad.

Configurator: iPads für die Ausleihe konfigurieren

Der administrative Aufwand, der betrieben werden muss, wenn schuleigene iPads im Unterricht eingesetzt werden, ist nicht zu unterschätzen. Insofern ist es erfreulich, wenn technische Lösungen zur Verfügung stehen, die bei der Konfiguration und Wartung der Geräte eine Hilfe darstellen.

Die Firma Apple hat vor einige Monaten das kostenlose Mac-Programm “Configurator” veröffentlicht, das es auf relativ einfache Art und Weise ermöglicht, eine große Zahl mobiler Geräte wie iPhone, iPad und iPod touch in Schulen, Unternehmen oder Organisationen zu konfigurieren und bereitzustellen. Nachdem einige technische Probleme beseitigt wurden, wird dieses Programm nun auch für die Einrichtung und Wartung der iPads an der IGS Volkmarode eingesetzt.

Der Configurator wird bei uns für mehrere Zwecke verwendet:

  • Einrichten einer identischen Grundkonfiguration auf allen Geräten (inklusive WLAN-Zugang und Mail-Account)
  • Installation von kostenlosen und kostenpflichtigen Apps (VPP)
  • Wiederherstellung von Geräten bei technischen Problemen oder Anwenderfehlern

Die iPads sind zurück!

Nach einer mehrwöchigen Wartungsphase können die iPads nun wieder ausgeliehen und im Unterricht eingesetzt werden. In dieser Zeit hat sich einiges geändert:

  1. In den Sommerferien wurden die beiden Transportkoffer umgebaut. Die Ladegeräte sind nun fest verbaut, so dass sie während des Transports nicht mehr durch den Koffer rutschen können. Außerdem wurde ein Sync-Modul eingebaut, welches das gleichzeitige Synchronisieren von 16 iPads per USB-Kabel erlaubt. Die Kosten für den Umbau der Koffer hat der Schulträger, also die Stadt Braunschweig, übernommen.
  2. Im Zuge der Schulsanierung hat die Stadt Braunschweig in allen bereits modernisierten Gebäudeteilen ein ständig verfügbares und leistungsfähiges Funknetzwerk (WLAN) installiert. Damit sind die mobilen Access-Points, die in den iPad-Koffern integriert sind, nur noch dann erforderlich, wenn die iPads in Gebäudeteilen eingesetzt werden, die noch nicht mit WLAN versorgt sind.
  3. Auf allen iPads wurde die neuste Version des Betriebssystems, also iOS 6.0, installiert. Damit stehen einige neue Funktionen zur Verfügung.  Eine detaillierte Übersicht findet sich hier.
  4. Ebenfalls auf allen iPads wurde erstmalig ein Mail-Account eingerichtet. Damit soll es in Zukunft leichter möglich sein, Nachrichten und Dateien zwischen den Geräten auszutauschen.
  5. Die Firma Apple hat sog. Volumenlizenzen für iOS-Apps eingeführt. Positiv daran, ist dass dadurch die Rechtssicherheit in dieser Angelegenheit verbessert und die zentrale Verwaltung der iPads erleichtert wurde. Nachteilig ist jedoch, dass die Schule nun neue Lizenzen erwerben muss. Diese sind zwar im Preis reduziert (abhängig von der gekauften Anzahl), da jedoch für jedes iPad eine eigene Lizenz erworben werden muss, sind die Kosten nicht ganz unerheblich.
    Dies hat zur Folge, dass nur in sehr begrenztem Umfang kostenpflichtige Apps auf den Schul-iPads installiert werden können. Vorerst werden wir uns mit einigen wenigen, fächerübergreifenden Apps (z.B. Keynote) begnügen müssen. Sollten einzelne Fächer spezielle App-Wünsche haben (z.B. Musik oder Gesellschaftslehre), so muss die Anschaffung der Apps zukünftig aus den Fächer-Etats realisiert werden.
  6. In Absprache mit der Schulleitung gibt es seit Beginn des neuen Schuljahres eine sog. “Admin-AG“. Diese AG setzt sich aus Schülerinnen und Schülern der höheren Jahrgänge (derzeit 7 und 8) zusammen und soll nach und nach Aufgaben bei der IT-Administration innerhalb der Schule übernehmen.

Dateiaustausch mit dem iPad

Der Dateiaustausch lässt sich bei einem iPad auf unterschiedliche Art und Weise realisieren. Die für die schulische Verwendung am besten geeigneten Wege sollen hier kurz vorgestellt werden.

Schulserver

Viele Schulen nutzen einen Schulserver für ihre IT-Administration. In Niedersachsen ist beispielsweise IServ recht weit verbreitet. Die meisten dieser Server unterstützen für den Dateiaustausch den WebDAV-Standard. WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen (Quelle: Wikipedia).

Viele iPad-Apps unterstützen WebDAV, um Dateien auf einen Server zu kopieren und damit zu sichern. Eine Anleitung für diesen Vorgang (am Beispiel von Keynote) findet sich hier. Ein Video-Tutorial steht hier zur Verfügung.

Einige Apps können das Dateimanagement im Zusammenspiel mit einem WebDAV-Server erleichtern. Das bekannteste Programm mit sehr weitreichender Funktionalität ist der GoodReader.

E-Mail

Ein besonders einfacher Weg zum Dateiaustausch, der von nahezu allen Apps unterstützt wird, ist das Versenden einer Datei per Mail. Damit diese Funktion genutzt werden kann, ist es notwendig, dass auf dem iPad ein Mail-Konto eingerichtet wird. Eine Anleitung dafür findet man hier. Informationen zur Nutzung von Mails per IServ stehen hier zur Verfügung.

Cloud-Dienste

Von vielen Apps werden zunehmend Cloud-Dienste zur Dateisicherung und zum Dateiaustausch unterstützt. Hervorzuheben sind die iCloud von Apple, Dropbox, Evernote und Google Drive.

iCloud ist vor allem bei den Apple-eigenen Apps wie Pages, Keynote oder Numbers anzutreffen. Andere Dienste wie Dropbox und Evernote bieten eigene Apps, mit denen Dokumente in der Cloud abgelegt und verwaltet werden können. Sofern eine App keine direkte Unterstützung für diese Dienste bietet, kann die Dateiübertragung auch per Mail erfolgen. Bei Evernote kommt diese Funktion direkt vom Anbieter, bei Dropbox übernimmt das ein Zusatzdienst. Eine Besonderheit stellt Google Drive dar, da es neben einem Online-Speicher auch eine komplette Office-Suite im Web anbietet.

LearningApps.org: Kostenlose Webapps für den Unterricht

Der App-Store von Apple bietet eine große Auswahl an Anwendungen, die sich für den Einsatz im Unterricht eignen. Aber natürlich können dort nicht alle Wünsche erfüllt werden. Eine interessante Alternative stellt die Internet-Seite learningapps.org dar.

LearningApps.org ist eine Web 2.0-Anwendung zur Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen mit kleinen interaktiven Bausteinen. Bestehende Bausteine können direkt in Lerninhalte eingebunden, aber auch von den Nutzenden selbst online erstellt oder verändert werden. Ziel ist es, wiederverwendbare Bausteine zu sammeln und öffentlich zur Verfügung zu stellen. Bausteine (Apps genannt) enthalten aus diesem Grund keinen speziellen Rahmen oder ein konkretes Lernszenario, sondern beschränken sich ausschliesslich auf den interaktiven Teil. Die Bausteine für sich stellen also keine abgeschlossene Lerneinheit dar, sondern müssen in ein entsprechendes Unterrichtsszenario eingebettet werden.